Sie bekommen im Winter in Ihrem Einfamilienhaus kalte Füße? Das liegt dann meist an einer fehlenden Dämmung der untersten Geschossdecke. Ist diese nicht gedämmt friert im Erdgeschoss des Hauses mancher im Winter unnötig, denn die Dämmung der Kellerdecke ist eine der einfachsten Arbeiten zur Dämmung eines Hauses. Zudem spart es dem Hauseigentümer gemessen am Kostenaufwand vergleichsweise viel Energie und damit Geld. Die Arbeiten können von geschickten Heimwerkern auch leicht selbst vorgenommen werden.


Pflicht zur Dämmung

Eine Pflicht zur Dämmung der Kellerdecke ist nur bei neueren Gebäuden vorgeschrieben. Nur mit der Dämmung können die energetischen Anforderungen an einen Neubau erfüllt werden. Bei älteren Bestandsgebäuden besteht hingegen keine Pflicht zur Dämmung, wenngleich diese durchaus sinnvoll sein kann. Häufig wird ein Bestandsgebäude rundum aufwändig gedämmt und mit einer effizienten Heizungsanlage ausgestattet. Fehlt die Dämmung der Kellerdecke geht aber unnötig Energie verloren.

Energieeinsparung

Die zu erwartende Energieeinsparung durch diese Maßnahme liegt erfahrungsgemäß zwischen rund 5 und 10 Prozent. Die Kosten liegen bei etwa 25 bis 50 € je m² Deckenfläche.

Dämmung von oben oder unten

Eine nachträgliche Dämmung kann auch von oben erfolgen, ist aber wesentlich aufwändiger, da die vorhandene Ausstattung der Wohnung angepasst werden muss, u.a. Bodenbeläge, Türen etc. Einfacher und kostengünstiger ist die Dämmung von unten. Dazu können beispielsweise Polystyrolplatten von unten an die Decke geklebt werden. Die Decke kann auch abgehängt und Mineralwolle eingebracht werden. Empfehlenswert ist eine Dämmung mit einer Stärke von rund 6 bis 8 Zentimetern. Bei der Dämmung von unten sollte dann aber auch auf die Raumhöhe geachtet werden, die in älteren Häusern häufig deutlich niedriger ist als in Neubauten.